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Pressemitteilung

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29.08.2013

Warnstreik durch ver.di

Seit den frühen Morgenstunden sieht sich die PIN Mail AG im Bereich der Zustellung mit gezielten Streikaktionen der Gewerkschaft ver.di konfrontiert. In den Stadtteilen Charlottenburg, Wedding und Spandau kann es in der Folge zu Verzögerungen bei der Zustellung der Post kommen.

Dr. Axel Stirl, Vorstandsvorsitzender der PIN Mail AG: 
„Wir bedauern, dass sich die Gewerkschaft ver.di trotz laufender Gespräche zur Lohnentwicklung in unserem Unternehmen entschlossen hat, ihre Mitglieder zum Streik aufzurufen. Dies bedauern wir besonders im Interesse unserer Kunden.

Selbstverständlich müssen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der positiven Entwicklung unseres Unternehmens teilhaben. Ihrem Engagement und ihrem Fleiß ist es zu danken, dass wir uns nach schwierigen Jahren in die Gewinnzone vorgearbeitet haben. Die Unternehmensführung hat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deshalb zum Jahresanfang eine Gehaltssteigerung von knapp über 5 % angeboten. Mehr als 25 % des Unternehmensgewinns sollen an die Belegschaft zusätzlich ausgezahlt werden. 

Nun sieht sich die Unternehmensführung einer Forderung von ver.di gegenüber, die mit einer zweistelligen prozentualen Gehaltssteigerung für nur einen Teil der Belegschaft annähernd den kompletten Jahresgewinn verbrauchen will. Diese Forderung wird unterlegt mit der Aussage, es sei nicht Sache der Gewerkschaft die Finanzierbarkeit sicherzustellen. Dieser Gesprächsansatz macht deutlich, dass es der Gewerkschaft offenbar nicht um die Sicherung der Arbeitsplätze und eine Fürsorge für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PIN Mail AG geht. Ziel scheint eher die „Marktbereinigung“ zu Gunsten des gelben Monopolisten. Allzu sehr weist dieses Vorgehen Parallelen zur rechtswidrigen Einführung des Postmindestlohns in Höhe von 9,80 € auf. 

Die Geschäftsleitung arbeitet im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen auf den Erhalt von mehr als 1.000 Arbeitsplätzen in Berlin und auf eine gesunde Unternehmensentwicklung hin. Vergabemindestlöhne sind für uns längst kein Thema mehr. Schon jetzt liegen wir deutlich darüber. Mit unserem Angebot an die Kolleginnen und Kollegen erreichen wir für unsere Stammzusteller ein Gehalt um 9,00 €.

Vor diesem Hintergrund sind die Streikmaßnahmen aus Sicht der Unternehmensleitung unseriös. Wir fordern die Gewerkschaft auf, ernsthafte Gespräche aufzunehmen.“ 

 


 

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