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Pressemitteilung

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06.12.2013

PIN Mail AG durch Streik behindert

Die Arbeitgeberseite hat für diesen von ver.di provozierten Streik kein Verständnis.

Der Streik schadet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!
Der Streik spaltet das Unternehmen!
Der Streik ist illegitim! Ver.di bekämpft die eigenen Verhandlungspositionen!


Streik schadet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern! 
Das Unternehmen befindet sich in einer ganz heißen Phase. In den letzten drei Monaten des Jahres ist das Sendungsaufkommen besonders hoch. Hier verdienen wir das Geld, mit dem wir unseren Mitarbeitern nach­haltige Arbeitsplätze sichern und Gehälter finanzieren, die heute schon deutlich über den politisch diskutierten Mindestlöhnen liegen und deren weiterer Anstieg in 2014 schon geplant ist.


Streiks veranlassen uns, zum Schutz unserer Kunden Sendungen an die Konkurrenz herauszugeben und teuer dafür zu bezahlen. Das vernichtet das Geld, das in die Portemonnaies der Kolleginnen und Kollegen gehört. Die ersten Kunden sind wegen der durch Arbeitskampfmaßnahmen verursachten Laufzeitverzögerungen abgesprungen. Wir müssen die Konsequenz tragen. 700 tägliche Sendungen, die uns verloren gehen, kosten einen Arbeitsplatz!


Der Streik spaltet das Unternehmen!
Wir bieten über 1.150 Kolleginnen und Kollegen sichere Arbeitsplätze. Ver.di verlangt von der Unternehmens­leitung, den gesamten erwirtschafteten Jahresgewinn allein auf die Gruppe der Zusteller zu verteilen. Die anderen Kollegen sind der Gewerkschaft, das wird ausdrücklich kommuniziert, egal.


Das spaltet ein Unternehmen. Die Geschäftsleitung will alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Unternehmensentwicklung teilhaben lassen. Wir brauchen gut bezahlte Mitarbeiter und ein flexibel aufgestelltes Unternehmen, das schneller und besser auf die Marktanforderungen reagieren kann, als die Monopol-Konkurrenz. Und das gilt für alle Bereiche, nicht nur für die Zustellung!
Das Volumen des letzten Angebotes der Geschäftsleitung liegt nahe bei der Forderung von ver.di. Allerdings beharrt ver.di darauf, die gesamte Summe nur einer Mitarbeitergruppe zukommen zu lassen. Das ist unseriös und wird von der Geschäftsleitung auf keinen Fall akzeptiert werden.

Der Streik ist illegitim. Er steht im Widerspruch zu eigenen Verhandlungspositionen der ver.di!
Gewerkschaft und Unternehmensleitung haben in den Gesprächen Konsens erzielt, die Ergebnisse einer parallel laufenden Einigungsstelle zur Flexibilisierung der Arbeitszeit in den Tarifvertrag zu übernehmen. 



Zwei Tage(!) vor der abschließenden Verhandlung der Einigungsstelle hat die Gewerkschaft im Widerspruch zu eigenen Zusage die Verhandlungen abgebrochen, als die Geschäftsleitung darauf bestand, die abschließende Vereinbarung möglicher Gehaltsverbesserungen vom Inhalt des Einigungsstellen­spruchs abhängig zu machen.
Dieses Verhalten der Gewerkschaft ist absolut unseriös und schürt den Verdacht, dass Interessen verfolgt werden, die sich erneut gegen die Existenz des Unternehmens richten.
Schon 2007 hat ver.di maßgeblich an dem Versuch mitgewirkt die PIN AG in die Insolvenz zu schicken. Damals sind in Folge des „Postmindestlohnes“ in Höhe von 9,80 € weit über 10.000 Arbeitsplätze in der Bundesrepublik vernichtet worden. Die mangelnde Gesetzestreue dieses Versuches wurde 25 Monate später höchstrichterlich festgestellt!
 

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