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Azubi Insights

Das Siegel des PIN-Junior Depots
Azubi Insights - Das PIN-Junior Depot

Das PIN-Junior Depot

Wenn die Azubis zu Chefs werden

Wir, Kirstin, Sina und Charlene, möchten euch gerne über unsere schöne Zeit im Junior Depot berichten. Das Ziel dieses Projektes ist es, dass wir Azubis möglichst selbstständig agieren bzw. auch einmal die Position der Teamverantwortlichen einnehmen, um  neue Erfahrungen zu sammeln. Im Depot Rudow bekommt also je eine Azubi-Gruppe vier Wochen lang einen eigenen Bereich und die Verantwortung für die Zustellung eines Teils der Infosendungen des Depots. Sie bekommen wöchentlich ein Kontingent Werbepost zugewiesen. Diese müssen die Azubi-Teams statistisch erfassen, die Sortierregale auf die Touren anpassen, die Zustellung mit ihren Kollegen/Kolleginnen planen und alles Weitere organisieren, was zur Briefzustellung dazu gehört. In jeder Woche übernimmt ein Azubi die Leitung des Junior-Depots.

 

Die Einführung

Bevor es für uns mit dem Projekt Junior Depot losging, gab es erst einmal ein eintägiges Seminar von unserer Ausbilderin Frau Erdenberger. An diesen Seminartag versammelten sich alle Auszubildenden aus dem 2. Lehrjahr, um einerseits über das Junior Depot im Allgemeinen informiert zu werden, andererseits aber auch zum Umgang mit kritischen zwischenmenschliche Situationen gecoacht zu werden. Zusätzlich wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und diese sollten sich jeweils Teamregeln aufstellen, diese unterschreiben und später im Depot sichtbar aufhängen.

 

Und los ging‘s

Im Oktober war es für unsere Truppe dann endlich soweit. Wir gingen mit viel Nervosität, aber auch großer Neugierde an das Projekt Junior Depot heran.  Am ersten Tag gab es erstmal eine Sicherheitsunterweisung. Uns wurden die Fluchtwege und hilfeleistende Mittel (Feuerlöscher, Erste Hilfe Kasten) gezeigt,  sowie unsere eigenen Räumlichkeiten und Arbeitsmaterialien, die wir in den kommenden vier Wochen benötigten.

Da wie oben erwähnt, jeder einmal Teamverantwortlicher sein sollte, werden wir euch einzeln über unsere jeweiligen Wochen berichten.

 

Woche 1 – verantwortlich war Sina:

In der ersten Woche war noch alles neu und wir mussten uns erst einmal zurechtfinden.  Nicht nur, dass die Umgebung unbekannt war – auch das Projekt „ Junior Depot“ war komplettes Neuland. Hinzu kam noch, dass wir kurzfristig im Depot Lichtenberg eingesetzt wurden, weil dort ein personeller Engpass herrschte. Als Teamverantwortliche habe ich die endgültigen Entscheidungen getroffen. Besonders spannend fand ich das Organisatorische. Mein Team musste ich so einplanen, dass wir einen Teil der Infopost von zwei Touren fahren konnten, was nicht so einfach ist. Wir diese Herausforderungen gemeistert – auch, weil uns die erfahrenen Mitarbeiter im Depot mit Rat und Tat zur Seite standen.

 

Woche 2 – verantwortlich war Charlene:

Ich war in der zweiten Woche für das Team verantwortlich. Jeden morgen haben wir besprochen, was wir am Tag schaffen wollen und wer welche Sendungen und Touren fährt.

In der Woche waren wir nur zu dritt statt zu viert, deswegen war es etwas anstrengender,  als die Woche zu vor. Was nicht heißen soll, dass es vorher ein Kinderspiel war. Wir haben die Aufteilung der Touren sehr gut hinbekommen. Jeder hatte zwar etwas mehr zu tun, aber wir haben zusammengehalten und uns gegenseitig unterstützt. Wenn einer fertig war mit seinem Teil, haben wir uns angerufen oder über unsere WhatsApp-Gruppe koordiniert.

Die ersten beiden Tage haben wir von einer kompletten Tour die Infos bekommen. Am zweiten Tag bin ich zusätzlich Recherche gefahren, was mir echt viel Spaß gemacht hat. Die restliche Woche sind wir dann zu dritt auf einer anderen Tour gefahren. Jeder hat acht Fächer bekommen, mit Info- Standard- und Nachweispflichtigen Sendungen.

Unsere Projektarbeit „Alltag eines Zustellers in Bildern“ ist auch nicht zu kurz gekommen. Was wir am Ende der Woche in dem Feedbackgespräch unter Beweis gestellt haben.

Zu Anfang hatte ich bedenken, dass ich die Aufgaben eines Teamverantwortlichen überhaupt meistern kann, aber ich finde, ich habe mich nicht so schlecht geschlagen.

 

Woche3 – verantwortlich war Kirstin:

In meiner Woche als Teamverantwortliche waren wir nur noch am Montag zu dritt. Durch das letzte Feedback-Gespräch vom Freitag, entschieden wir uns,  dem Depot Rudow bei den Amazon Sendungen zu helfen. Durch meine Ortskenntnisse konnte ich meinen Teammitgliedern helfen, ihre Sendungen sinnvoll zu sortieren, was mir sehr viel Freude machte.

Da am Dienstag ein Feiertag war, ging es erst am Mittwoch weiter und wir waren wieder zu viert. In den nächsten drei Tagen hatten wir eine Tour, die durch ihre vielen Hochhäuser eine große Herausforderung darstellte. Durch das Gespräch mit der Gruppe, entschied ich, dass es am sinnvollsten ist, die Hochhäuser gerecht aufzuteilen, sodass die Belastung der Einzelnen nicht zu groß wird.

In der vierten und somit letzten Woche waren wir wieder zu dritt, da unsere vierte Person  in die Berufsschule musste. Doch wir rockten auch diese Woche. Jeder bekam acht Fächer, die wir im Vorfeld beschlossen haben zu fahren. Der letzte Tag war unserem Projekt gewidmet. Dies beanspruchte fast den ganzen Tag, weil es ein umfassendes Feedback über das Projekt „Junior Depot“, sowie die Bewertung der Depotleitung und unsere Ausbilderin beinhaltete. Aber auch die wöchentliche Statistik sollte präsentiert werden.

 

Unser Fazit

Obwohl einige Aufgaben bzw. Situationen uns an die Grenzen brachten, war es für uns eine spannende und schöne Zeit, nicht nur persönlich, sondern auch fachlich.

 

 

Autoren: Kirstin Zieseler (KKEP), Sina Keidel (FKEP), Charlene Bredow (FKEP)

 

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